Für den Abend des 15. Juni 2000 hat die Frankfurter Oberbürgermeisterin, Frau Petra Roth, die Verantwortlichen der in Frankfurt ansässigen Telekommunikations- und Internetdienstleister und -anbieter in den Kaisersaal des Frankfurter Römers eingeladen. Petra Roth würdigt mit dieser Einladung das fünfjährige Jubliäum des Wettbewerbs im Telekommunikationsmarkt sowie den Beginn des Internetzeitalters in der Stadt Frankfurt am Main.
Vor fünf Jahren, 1995, eröffneten die Firmen MFS, heute MCI WorldCom, kurze Zeit danach gefolgt von COLT TELECOM die ersten beiden privaten Telekommunikationsnetze in Frankfurt. Ebenfalls 1995 eröffnete die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH mit ihrem Internetauftritt “Frankfurt. The Digital Marketplace” das Internetzeitalter für die Stadt.

#fa#Wettbewerb schafft Arbeitsplätze#fe#
Heute sind über 80 Firmen in diesem Bereich in Frankfurt und seiner Umgebung niedergelassen. Neun Firmen haben private Kabelnetze in Frankfurt verlegt. Sechs dieser Netzwerke bringen es auf weit über 700 Kilometer innerhalb des Frankfurter Stadtgebiets. In den letzten fünf Jahren sind mindestens 28 * Firmen in dieser Branche in Frankfurt neu entstanden. Mindestens 2.180 * Arbeitsplätze wurden neu geschaffen. Mit insgesamt 15 Firmen hat die Stadt Frankfurt einen Rahmenvertrag geschlossen, der die Firmen ermächtigt, Leerrohre der Stadt für ihre eigenen Kabel zu nutzen bzw. Kabel in den Straßen in einem mit der Stadt und untereinander abgestimmten Verfahren zu verlegen. Mehrere Firmen haben sogenannte Joint Digging Verabredungen getroffen. “Die Zahl der in diesem Bereich entstandenen Unternehmen, die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze zeigt, wie wichtig es ist, Wettbewerb zuzulassen, Unternehmen den Marktzugang zu erleichtern und Rahmenbe-dingungen soweit wie möglich zu liberalisieren”, erklärt Petra Roth, Oberbürgermeisterin.

#fa#Frankfurt ist das Zentrum des deutschen Internets#fe#
Der deutsche Internetknoten DE-CIX bündelt die Internetkommunikation innerhalb unseres Landes. 85% des Internettraffics innerhalb Deutschlands gehen über diesen Knoten. Alle kommerziellen Backbone Provider in Deutschland, 40 Unternehmen sowie 13 internationale Provider, sind über diesen Knoten verbunden.

#fa#Neue Herausforderungen an die Immobilienbranche#fe#
Auch der Frankfurter Immobilienwirtschaft stellen sich mit dieser Entwicklung völlig neue Herausforderungen. So konnten in den zurückliegenden Monaten wenigstens neun Web-Hotels, Carrier-Hotels bzw. Data-Centers in Frankfurt eingerichtet werden. Aufgrund der spezifischen Anforderungen für dieses Web- oder Carrier-Housing ergeben sich neue Nutzungsmöglichkeiten für teilweise schon seit Jahren nicht mehr genutzte Gewerberäume.

#fa#Deutsche Telekom stärkt Frankfurts Position#fe#
Auch die Deutsche Telekom stärkt Frankfurts Position als Telekommunikations- und Internetzentrum. Nachdem bereits in der Vergangenheit alle internationalen Leitungsver-bindungen der Telekom in Frankfurt zusammenliefen, hat sie mit einer Investition von fast 90 Million DM am Frankfurter Fernsehturm (Ginnheimer Spargel) ein hochmodernes neues internationales Netzmanagement-Center geschaffen.

Frankfurts Oberbürgermeisterin stellt fest: “1994 hat Frankfurt die historische Entscheidung als einzige deutsche Stadt gefällt, den Firmen aus dieser Branche die Entwicklung des Marktes zu überlassen und ihnen den Marktzutritt so einfach wie möglich zu machen. Damit haben wir die dynamische Entwicklung Frankfurts in diesem Segment nachdrücklich beschleunigt und gefördert. Auch beim Internet waren wir an der Spitze der Bewegung.

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, Dr. Hartmut Schwesinger, ergänzt: “Auch im Ausland, insbesondere in den USA, wurde diese Botschaft verstanden, wie die große Zahl amerikanischer Firmen zeigt, die wir in den letzten Jahren in diesem Bereich ansiedeln konnten. Ein weiterer Beleg war die Einladung der Weltbank an die Oberbürger-meisterin, bei einer Tagung von Bürgermeistern der großen internationalen Städte über die Wettbewerbsfähigkeit dieser Städte, über die Entwicklung Frankfurts im Telekommuni-kationsmarkt zu referieren.”

* Diese Angaben beziehen sich auf die Auswertung der zurückgesandten Fragebögen (50 von 79).

Informationen:

Manuela Schiffner
Wirtschaftsförderung Frankfurt
– Frankfurt Economic Development – GmbH
Hanauer Landstrasse 182 D
D-60314 Frankfurt am Main
ms@frankfurt-business.de
www.frankfurt-business.de
Phone: +49/69/212 36 213
Fax: +49/69/212 98 23


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