(pia, 05.04.2011) – Stadtrat Markus Frank hat am Montag die neue Direktorin der Wirtschaftskammer Serbien, Milanka Vu?i?, empfangen. Ziel des Besuches war der Wunsch, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien und der Stadt Frankfurt weiter zu verbessern.

„Unser Standort zeichnet sich auch durch seine Internationalität aus. Dazu zählen auch die meist kleineren Unternehmen beispielsweise aus Serbien“, sagt Stadtrat Markus Frank. Der Wirtschaftsdezernent will diese Unternehmen durch eine intensivierte Netzwerkkooperation stärker in die lokale Wirtschaft einbinden. Derzeit sind neben der Komercialna Banka, der Fluggesellschaft JAT und der Wirtschaftskammer überwiegend Kleinunternehmer aus Serbien in Frankfurt aktiv.

Insbesondere auch zu der Zwei-Millionen-Stadt Belgrad sollen engere wirtschaftliche Beziehungen geknüpft werden. Der Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur, gerade auch in der Energie– und Umwelttechnik, sind für Serbien mit die wichtigsten Projekte der Wirtschaftsentwicklung.

Die Wirtschaftskammer Serbiens wurde im Jahr 2002 mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Frankfurt und der IHK in Frankfurt am Main angesiedelt. Die Kammer ist eine unabhängige Geschäfts- und Interessenvertretung aller Unternehmen, die in Serbien tätig sind. Die Mitgliederzahl beträgt über 60.000 Unternehmen, 80 Prozent davon sind kleinere und mittlere Betriebe. Die Wirtschaftskammer Serbien hat derzeit Vertretungen in neun Ländern, mit denen Serbien 51 Prozent des gesamten Warenaustauschs durchführt.


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