(Frankfurt School, 09.02.2009) – Den Auswirkungen der Finanzkrise zum Trotz hat sich der Finanzplatz Frankfurt bislang gut behauptet. Die Standortbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert und der Grad der Internationalisierung des Finanzplatzes Rhein-Main ist markant gestiegen. Das sind einige der Ergebnisse des neuen Finanzplatzbarometers, das die Frankfurt School of Finance & Management am 09. Februar 2009 vorgestellt hat.

Mit dem neuen Indikatorensystem beobachtet und analysiert die Frankfurt School die Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt. Das Finanzplatzbarometer der Frankfurt School ist Teil der Initiative der hessischen Landesregierung zur Förderung des Finanzplatz-Monitorings und soll wichtige Faktoren, die das Geschehen am führenden kontinentaleuropäischen Finanzplatz bestimmen, kompakt und anschaulich dokumentieren. Die Entwicklung eines solchen Indikatorensystems wurde vom hessischen Wirtschaftsministerium angeregt und durch Übernahme eines Teils der Entwicklungskosten finanziell gefördert. Frankfurt Main Finance wird diese Erkenntnisse nutzen, um das Kompetenzprofil Frankfurts künftig noch effektiver zu vermarkten.

Nachdem der Gesamtindikator seit Mitte 2004 bemerkenswert gestiegen war, wurde im dritten Quartal 2007 mit einem Wert von 124,8 der bisherige Höhepunkt erreicht. „Der Indikator dokumentiert, dass Frankfurt als Finanzplatz seine Position in den vergangenen Jahren spürbar befestigen und stärken konnte. Dies wird helfen, die Führungsposition in Kontinentaleuropa auch in den aktuell turbulenten Zeiten zu verteidigen, wenn nicht auszubauen.“, meint Professor Dr. Paul G. Schmidt.


Drucken