wifoe, 21.7.2009 – Die Finanzplatzinitiative ‘Frankfurt Main Finance’ hat ein neues Institut für Risikomanagement und Regulierung auf den Weg gebracht. Zentrales Anliegen des neuen Instituts, das sowohl von der Goethe-Universität als auch von der Frankfurt School of Finance & Management unterstützt wird, werden themenbezogene Forschung und Lehre auf internationalem Spitzenniveau sein.

Ein wichtiger Impuls für die Finanzmarktstabilität wird von der im Herbst am House of Finance der Goethe-Universität eingerichteten Professur für Versicherungsregulierung ausgehen. Dieser wird ein betreffendes Institut folgen, das eng mit dem in Frankfurt ansässigen CEIOPS (Committee of European Insurances and Occupational Pensions Supervisors) zusammenarbeiten soll. Kürzlich entschied die Europäische Kommission die Zuständigkeiten von CEIOPS in erheblichem Maße auszuweiten, sie finanziell und personell zu stärken und bis 2012 zu einer eigenständigen EU-Behörden umzugestalten.

Außerdem wurde im Bereich der europäischen Systemaufsicht bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt ein Europäischer Ausschuss für Systemrisiken (European Systemic Risk Board, ESRB) eingerichtet.

Der Finanzplatz Frankfurt, der nach der kürzlich erschienenen Studie der Helaba durch die Wirtschaftskrise weniger belastet ist als andere internationale Finanzstandorte, wird damit einen wesentlichen Betrag zur Bewältigung der Finanzkrise leisten.


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