Projekt „erster! Das Handwerk fährt emobil“

 
Wiesbaden/ Frankfurt. Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute gemeinsam mit dem Frankfurter Wirtschaftsdezernenten, Stadtrat Markus Frank, und dem Präsidenten der Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main, Bernd Ehinger, auf dem Frankfurter Römerberg das Projekt „erster! Das Handwerk fährt emobil“ vorgestellt und eine kurze Zwischenbilanz gezogen.

Seit Sommer 2013 besteht die Möglichkeit für Frankfurter Handwerksbetriebe eine staatliche Förderung zu bekommen, wenn sie Elektrofahrzeuge für den täglichen Betrieb nutzen. Vom Bauunternehmer, Orthopädie-Techniker, Auto-Servicebetrieb bis zum Optiker – die unterschiedlichsten Gewerke sind bei dem über drei Jahre laufenden Pilotprojekt mit dabei. Insgesamt haben 52 Frankfurter und Wiesbadener Handwerksbetriebe ihr Interesse bekundet, knapp die Hälfte der Fahrzeuge ist ausgeliefert. Wissenschaftlich begleitet die Frankfurt University of Applied Sciences das Pilotprojekt. Das Wissenschaftsministerium fördert die Anschaffung jedes neuen Elektroautos mit Zuwendungen zwischen 4.000 und 6.000 Euro pro zugelassenem Elektrofahrzeug.

Neben Erfahrungen im gewerblichen Einsatz von E-Fahrzeugen im Handwerk soll das Projekt „erster!“ auch zu einer erhöhten Sichtbarkeit der Elektromobilität im Frankfurter Stadtgebiet beitragen. „Die Elektromobilität hat aktuell noch mit Akzeptanzproblemen und Vorbehalten zu kämpfen. Daher wollen wir mit diesem Projekt den Menschen in Frankfurt am Main zeigen, dass die Elektromobilität heute bereits alltagstauglich ist. Die urbane Mobilität steht vor großen Herausforderungen in den nächsten Jahren. Die Elektromobilität wird dabei ein Baustein eines Angebots an Mobilitätslösungen sein“, führte der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Stadtrat Markus Frank, aus.

Die komplette Pressemeldung finden Sie hier.


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