Das Land Hessen und die Stadt Frankfurt haben sich heute darauf verständigt, dass sie die Finanzierung des im Januar beschlossenen FIZ auf der Basis eines Leasing-Modells vornehmen werden. Insgesamt geht es um ein Bauinvestitionsvolumen von rund 30 Mio DM.

Land und Stadt folgen damit der Empfehlung eines von der DTZ Zadelhoff Consulting GmbH und OFB Bauvermittlungs- und Gewerbebau-GmbH erstellten Gutachtens, in dem eine Wirtschaftlichkeitsanalyse der unterschiedlichen Finanzierungsmodelle zur Realisierung dieses Projekts durchgeführt wurde. Land und Stadt beabsichtigen, durch die Beteiligung an der Betriebsgesellschaft die Förderung des Zentrums zu gleichen Teilen sicher zu stellen.

Das FIZ soll Unternehmensneugründungen im Bereich Biotechnologie fördern und die Zusammenarbeit des Biozentrums der Goethe-Universität und des Max-Planck-Instituts für Biophysik mit der chemisch-pharmazeutischen Industrie unterstützen. Seinen Fokus wird das FIZ auf dem Gebiet der Biologischen Strukturforschung sowie der Bioinformatik haben. Das übergeordnete Ziel dieser Maßnahme ist, den Frankfurter Raum als einer der führenden Technologiestandorte in diesem Bereich voranzutreiben, um an den wirtschaftlichen Potenzialen dieser Zukunftstechnologie im Wettbewerb mit anderen Regionen partizipieren zu können.

Das Gebäude mit Labor- und Büroflächen von rund 5000 qm soll in unmittelbarer Nähe zu den wissenschaftlichen Biotechnologie-Einrichtungen der Universität und des Max-Planck-Instituts am Niederurseler Hang errichtet werden.

Frankfurt am Main, den 18. Mai 2001

gez. Roland Koch
Hessischer Ministerpräsident

gez. Dieter Posch
Hessischer Minister für
Wirtschaft, Verkehr und
Landesentwicklung

gez. Petra Roth
Oberbürgermeisterin
der Stadt Frankfurt
am Main


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