(pia) Bei seinem Besuch des Kompass Zentrums für Existenzgründungen gGmbH in der Hanauer Landstraße informierte sich Stadtrat Boris Rhein über die mögliche Optimierung des Gründungsprozesses sowie des Wachstums von Kleinbetrieben. Ausdrücklich sprach er sich dabei für die Unterstützung von Gründern mit Migrationshintergrund aus: über die Hälfte der aktuellen Kompass-Teilnehmer haben ihre Wurzeln in anderen Kulturen. “Für mich ist das erfolgreiche Modell der Existenzgründungsförderung wie sie durch Kompass erfolgt, ein ganz wesentlicher Bestandteil einer aktiven Arbeits- und Wirtschaftspolitik”, betonte der Frankfurter Wirtschaftsdezernent. Immerhin verzeichnet die Mainmetropole seit dem Jahr 2000 eine Steigerung der Selbstständigenquote von mehr als 15 Prozent: fast acht Prozent aller Erwerbstätigen sind selbstständig.

Der Besuch vor Ort gab dem Wirtschaftsdezernenten Gelegenheit zum direkten Austausch mit Gründern, aber auch mit etablierten Unternehmern des Zentrums. “Wenn heute Frankfurt im Gründungs-Ranking des Instituts für Mittelstandsforschung den 2. Rang einnimmt – bei 439 Kreisen und kreisfreien Städten – dann ist das auch der Arbeit des Zentrums für Existenzgründungen zu verdanken”, stellte Stadtrat Rhein fest. Gleichzeitig kündigte er an, dass Kompass als “One Stop agency” Leistungen für alle Etappen der Selbstständigkeit gebündelt anbieten wird. “Uns ist es ganz besonders wichtig, die Gründungsformalien weiter abzubauen und möglichst alle Leistungen kompakt in unserem Zentrum anzubieten”, ergänzte Geschäftsführerin Ellen Bommersheim. Hierzu wird eine Planungsgruppe, bestehend aus Kompass gGmbH, Wirtschaftsförderung und weiteren Partnern, Möglichkeiten der Vereinfachung der Gründungsformalitäten und damit der Beschleunigung ausloten.


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