Auftakt der Veranstaltungsreihe am 9. Januar 2002 in der IHK Frankfurt.

Die in der Rhein-Main-Region beheimateten Unternehmen Das Werk, eDIT, IN-motion, Metropolis Premieren-Filmpalast, Schitto Schmodde Waack Werbeagentur, TaunusFilm, Weber-Networking und die Wirtschaftsförderung Frankfurt haben sich im Initiatorenkreis MedienMittwoch (m2) zusammengefunden, um mit gemeinschaftlichen Aktivitäten die Region als Medienstandort zu fördern. Die Initiatoren planen eine gleichnamige Veranstaltungsreihe mit Medien bezogenen Themen, die von den Mitgliedern organisiert und gemeinsam mit Sponsoren durchgeführt wird. Die einzelnen Veranstaltungen sollen jeweils am zweiten Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr stattfinden und eine Plattform für den Austausch zwischen Medienunternehmen, Finanzwirtschaft und Politik zur Verfügung stellen.

Die Auftaktveranstaltung von m2 fand am 9. Januar 2002 in der IHK Frankfurt am Main statt. Sie wurde von der IHK sowie den Wirtschaftsförderungen der Städte Frankfurt, Mainz und Wiesbaden getragen. Im Rahmen der ersten Veranstaltung begrüßte Matthias W. Send, Geschäftsführer der IHK, die Gäste. Holger Goßmann, Bürgermeister von Wiesbaden, überbrachte im Namen der teilnehmenden Städte ein Grußwort und Harald Metz vom Metropolis Premieren-Filmpalast stellte die Motivation des Initiatorenkreises dar. Als Hauptredner konnten die Initiatoren Hans Zippert, Kolumnist der Tageszeitung “Die Welt” zum Thema “Die Zukunft der Medien” gewinnen.

Bereits im Vorfeld der Abendveranstaltung informierten der Initiatorenkreis m2, repräsentiert von Torsten Waack, Geschäftsführer von Schitto Schmodde Waack Werbeagentur, die IHK Frankfurt am Main und die Wirtschaftsförderung Frankfurt über die Veranstaltungsreihe sowie die wirtschaftlichen Bedeutung des Medienstandorts Frankfurt RheinMain.

Von Seiten der IHK nahm Geschäftsführer Matthias W. Send an der Pressekonferenz teil, die Wirtschaftsförderung wurde vom Geschäftsführer Dr. Hartmut Schwesinger vertreten.

Sowohl Send als auch Dr. Schwesinger hoben die wirtschaftliche Bedeutung der Medienunternehmen für die Stadt Frankfurt und die Region hervor. Diese hat sich innerhalb eines kurzen Zeitraums zu einem bedeutenden Standort der Medienwirtschaft entwickelt. Neben den bereits seit Jahren existierenden Branchen wie zum Beispiel der Verlagsindustrie und der Fernsehsender Hessischer Rundfunk und ZDF wurden in jüngerer Zeit zahlreiche erfolgreich wirtschaftende Unternehmen in den Bereichen Film/TV- und Postproduktion sowie Werbung gegründet. Trotz zahlreicher Erfolgsgeschichten hat diese Entwicklung aber weitestgehend im Verborgenen stattgefunden.

“Wer weiß denn beispielsweise, dass rund 40 % des deutschen Werbevolumens in Frankfurt RheinMain umgesetzt werden?” fragt Matthias W. Send, Geschäftsführer der IHK Frankfurt am Main. “Die IHK unterstützt deshalb gerne Konzepte, die die Erfolge des Medienstandortes Frankfurt RheinMain kommunizieren. Dies gilt um so mehr, wenn die Region Frankfurt RheinMain gemeinsam auftritt und die Akteure mit vereinten Kräften am selben Ende des Stranges ziehen.”

“Die beteiligten Unternehmen zeigen mit m² ein beispielhaftes Engagement für unsere Region.”, lobte Dr. Hartmut Schwesinger, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH die Initiatoren. “Und erstmals haben sich die Städte Wiesbaden, Mainz und Frankfurt zu einer solchen Aktion zusammengefunden. Dass der Bürgermeister Wiesbadens diese Veranstaltungsreihe mit eröffnet, hat fast eine historische Dimension. Hiermit wird die Vereinbarung aus der Regionalkonferenz umgesetzt.”

Mit der neuen Veranstaltungsreihe m2 will der Initiatorenkreis dazu beitragen, deutschlandweit ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Rhein-Main Region einen innovativen, wettbewerbsfähigen und attraktiven Medienstandort bildet – sowohl für die Unternehmen als auch für die dort beschäftigten Menschen. Mit den Aktivitäten soll das bestehende, zum Teil eher negative Bild, den tatsächlichen Verhältnissen angepasst werden.

Denn letztlich, so die Überlegungen, erhöht ein den Tatsachen entsprechendes positives Image die Attraktivität für potenzielle neue Mitarbeiter und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Medienunternehmen sowie der ganzen Region.

“Überlegungen, eine von mehreren Medienunternehmen getragene Initiative ins Leben zu rufen, gab es schon seit längerem”, stellte Waack fest. “Konkreter Auslöser, sich endlich zusammen zu setzten und ein Konzept zu erarbeiten, war aber der ziemlich negative Bericht über die Frankfurter Medienlandschaft in einer Branchenfachpublikation für Medientreibende. Spätestens da war klar, jetzt muss etwas passieren. Denn es kann ja nicht sein, dass öffentliche Wahrnehmung und tatsächliche Verhältnisse auf Dauer so weit auseinander klaffen”, so der Werbefachmann weiter.

An der Veranstaltungsreihe sollen deshalb nicht nur Entscheider der in der Rhein-Main-Region beheimateten Unternehmen aus der Medienbranche teilnehmen. Einen weiteren Teilnehmerkreis bilden Vertreter aus dem Finanzbereich, sowohl von öffentlich-rechtlichen und privaten Kreditinstituten als auch von Investmentbanken und Fondsgesellschaften. Des Weiteren werden die für Medienunternehmen relevanten öffentlichen Behörden, Institutionen und Einrichtungen auf höchster Verwaltungsebene angesprochen. Zur Herstellung einer breiten Öffentlichkeit werden darüber hinaus Vertreter der Finanz- und Wirtschaftspresse, der Branchenfachpresse sowie der Publikumspresse eingeladen.

Frankfurt am Main, den 9. Januar 2002

Information:

Manuela Schiffner
Wirtschaftsförderung Frankfurt
– Frankfurt Economic Development – GmbH
Hanauer Landstrasse 182 D
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ms@frankfurt-business.de
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