(pia, 05.03.2010) – Wirtschaftsdezernent Markus Frank hat gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Peter Kania und seiner Mitarbeiterin Manuela Schiffner den Verlag Weissbooks GmbH in seinen Geschäftsräumen Am Hauptbahnhof 10 besucht. Nach der Auszeichnung mit einem Award für den “Newcomer des Jahres” auf der Leipziger Buchmesse im März vergangenen Jahres sowie der Verleihung des Frankfurter Gründerpreises 2009 im Kaisersaal war es dem Wirtschaftsdezernenten wichtig, sich vor Ort über die bisherige Entwicklung des Unternehmens und über die aktuelle Situation in der Verlagsbranche zu informieren.

Die Geschäftsführer der Weissbooks GmbH, Anya Schutzbach und Dr. Rainer Weiss haben Erfahrungen aus der Suhrkamp Gruppe mitgebracht und den Verlag vor zwei Jahren gegründet. Sie gaben dem Frankfurter Wirtschaftsdezernenten bei seinem Besuch Einblick in ihre Verlagstätigkeit und die bisherigen Publikationen. So umfasst das Programm von Weissbooks Belletristik und erzählendes Sachbuch. Bislang wurden 18 Titel publiziert und innerhalb kürzester Zeit wurde aus dem Neugründer eine Marke mit hohem Wiedererkennungswert. Zu jedem Titel kennen Anya Schutzbach und Dr. Rainer Weiss “die Geschichte hinter dem Buch” und so erfuhr Stadtrat Markus Frank zum Beispiel, dass die aktuelle Erscheinung “Mein lieber Fisch”, ein apartes Geschenkbuch, mit einem “frischen Fischgedicht” jeden Freitag via E-Mail begann.

Von der Schwierigkeit, aus eingesandten Manuskripten wahre Talente zu entdecken, über das mühselige Geschäft des Recht- und Lizenzverkaufs bis hin zu der kreativen Aufgabe, originelle Ideen für Lesungen zu finden, der Frankfurter Wirtschaftsdezernent wurde fachkundig und charmant informiert.

Die Geschäftsführer der Weissbooks GmbH fühlen sich an ihrem Standort wohl. “Wir sind im Viertel angekommen und genießen die Milieu-Vertrautheit”, berichtete Dr. Rainer Weiss zur Lage der Büroräume im früheren Hotel “Englischer Hof” direkt gegenüber dem Bahnhof. Und Anya Schutzbach ergänzte: “Die Netzwerke in Frankfurt am Main sind insgesamt sehr gut. Bisher kannten wir nur verlagsorientierte Kontakte, aber der Standort Frankfurt bietet vielfältige branchenübergreifende Vernetzungsmöglichkeiten, die uns gerade beim Aufbau unseres Verlages sehr nützlich sind.”

Wirtschaftsdezernent Markus Frank freute sich über diese positive Einschätzung und betonte, dass es ihm wichtig sei, dass Gründer nicht nur im Rahmen ihrer Unternehmensgründung die Unterstützung der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung erfahren, sondern eben auch in den folgenden Geschäftsjahren gut betreut werden. So denke die Stadt darüber nach, spezielle Beratungspakete zu schnüren, bei denen die jeweiligen Belange von Existenzgründern in den ersten drei Jahren berücksichtigt werden. Die Weissbook GmbH hat bereits Interesse bekundet an einem Beratungsangebot zu arbeitsmarktpolitischen Fördertöpfen, um das Mitarbeiterteam von derzeit drei erhöhen zu können.


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