Kompetenzzentrum Industrie beteiligt sich an BMWi-Projekt

Das Kompetenzzentrum Industrie beteiligt sich an dem Projekt „Gesellschaftlicher Dialog zur Zukunft der Industrie“, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das „N3tzwerk Zukunft der Industrie“ zu Beginn des Jahres beauftragt hat. Der Masterplan Industrie der Stadt Frankfurt wurde als Good-Practice-Modell ausgewählt.

Der „Gesellschaftliche Dialog zur Zukunft der Industrie“ soll erfolgreiche Industrie-Initiativen und -Bündnisse von Ländern, Regionen und Städten analysieren und gemeinsam mit sechs ausgewählten Industrieinitiativen zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen und einen Leitfaden zur Initiierung neuer kommunaler und regionaler Industriebündnisse in Deutschland erarbeiten.

In einem Konsortium mit der Prognos AG und der Operation Apps GmbH kooperiert das Kompetenzzentrum Industrie mit dem „N3etzwerk Zukunft der Industrie“ bis Ende 2017 bei folgenden Maßnahmen: Der Erarbeitung einer Studie, die erstmals bestehende regionale Industrieinitiativen und -bündnisse in Deutschland erfasst, analysiert und „good practices“ beschreibt. Zudem sollen Industriedialoge in sechs Modellregionen initiiert, durchgeführt beziehungsweise unterstützt werden, unter breiter Beteiligung der Akteure auf Ebene von Bundesländern (Baden-Württemberg, Thüringen), Regionen (Nord-Westfalen, Krefeld, Mittelrhein) und Kommunen (Frankfurt am Main). Außerdem geht es um die Unterstützung weiterer, daran interessierter Initiativen und Bündnisse, durch Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, Aktivierung von Protagonisten sowie eine konzeptionelle Begleitung, sowie um die Vernetzung der regionalen Initiativen und Bündnisse.

Durch die gewonnenen Erfahrungen sollen die regionalen Dialoge zur Zukunft der Industrie intensiviert und weiterentwickelt werden. Gemeinsam können Unternehmen, Betriebsräte, Kammern, Verbände, Gewerkschaften, regionale Industriebündnisse oder –initiativen einen Beitrag zu einer Kultur des Industriedialoges, einem besseren Verständnis für die Bedeutung der Industrie und einer erhöhten Akzeptanz industrieller Wertschöpfung leisten.

In dem seit 2015 bestehenden „N3tzwerk Zukunft der Industrie“ sind neben den drei Initiatoren Ministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), IG Metall und Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) 14 weitere Industrie- und Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften vertreten. Das Bündnis verfolgt die Ziele, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken sowie gemeinsame Handlungsempfehlungen zu Kernthemen der Industriepolitik auszuarbeiten.


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