(pia, 22.02.2010) – Frankfurt bietet ab sofort allen Unternehmen einen neuen zentralen Service. Ab sofort kann die Abwicklung der Behördengänge für die Aufnahme und Ausübung einer Unternehmens- oder Dienstleistungstätigkeit im Rahmen von Gewerbeanzeigen in Frankfurt elektronisch erfolgen. Dafür hat Frankfurt den sogenannten “Ansprechpartner Frankfurt (APF)” im Ordnungsamt eingerichtet. Dieser nimmt die Anträge und Anfragen, teilweise schon vorsortiert nach den verschiedenen Anlässen, jetzt auch elektronisch entgegen, kontrolliert die Vollständigkeit der Unterlagen, leitet sie an die zuständigen Stellen weiter und überwacht die fristgerechte Bearbeitung und Erledigung.

#fa#Berater, Lotse, Vermittler#fe#
Der APF fungiert ämter-, behörden- und künftig auch institutionsübergreifend als Berater, Lotse und Vermittler bei allen dienstleistungsrelevanten Verwaltungsverfahren für die Unternehmen und Dienstleistungserbringer in Frankfurt. Dies bedeutet konkret, dass er in erster Linie Ämter und Organisationen der Stadtverwaltung in den Gesamtprozess einbindet. In einem ersten Schritt wird hierzu der “Elektronische Antragsassistent” unter www.frankfurt.de – und dort unter “Unternehmensportal Ansprechpartner Frankfurt (APF)” eingerichtet.

#fa#Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie#fe#
Mit diesem Service setzt Frankfurt einerseits die zum Jahresende 2009 in Kraft getretene EU-Dienstleistungsrichtlinie um, die für alle EU-Länder einen einheitlichen Ansprechpartner für die Aufnahme und Ausübung einer Unternehmens- oder Dienstleistungstätigkeit fordert. Mit dem Angebot eines APF verspricht sich die Stadt andererseits eine weitere Beschleunigung der administrativen Wege und eine Serviceverbesserung für die Unternehmen. Deshalb wurde die Stelle des APF beim Ordnungsamt, bei dem die überwiegende Anzahl der Fälle bearbeitet werden wird, angesiedelt. Fälle des Baurechts werden allerdings von der EU-Dienstleistungsrichtlinie nicht erfasst. Darüber hinaus unterstützt der “Hessen-Finder” als hessisches Informationsportal das Leistungsangebot der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen. Es bleibt den Unternehmen selbstverständlich freigestellt, die klassischen und gegebenfalls auch eingeübten Wege der direkten Kontaktaufnahme mit den zuständigen Stellen zu beschreiten.

#fa#Bis Ende 2010 wird der Service weiter ausgebaut#fe#
Zum Start dieses neuen Services freuen sich der Wirtschaftsdezernent Frank und der für das Ordnungsamt zuständige Stadtrat Stein gemeinsam: “Wir entwickeln den Wirtschaftsservice in unserer Stadt spürbar weiter”, so die beiden Stadträte. Bis zum Jahresende 2010 soll dieser neuen Service noch weiter ausgebaut werden. Markus Frank betont weiterhin, dass dieser Service und die ab März 2010 beginnende Teilnahme Frankfurts am D115-Betrieb als weitere Optimierung des bereits erreichten hohen Stands der Dienstleistungsqualität anzusehen ist. “Ich möchte unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen neue Wege des Zugangs eröffnen, die ihnen den Umgang mit Behörden noch mehr erleichtern. Dies ist mein Anspruch an eine stark serviceorientierte und zukunftsgerichtete Verwaltung.”


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