(pia 07.08.2014) Vor allem wegen seiner Trendgastronomie im Szenequartier Bahnhofsviertel platzierte die New York Times die Mainmetropole auf Platz 12 der „52 Places to go 2014“. Eines der angesagten Location ist das Maxie Eisen, welches die Brüder David und James Ardinast vor 9 Monaten eröffnet haben.

„Das Lokal möchte ich mir gerne mal näher anschauen“ verkündete Wirtschaftsdezernent Markus Frank, der die Ardinast-Brüder bereits seit dem von 3.000 begeisterten Besuchern gefeierte Kultevent „100 Yards Festival“ im Juni 2012 kennt und schätzt.

Gesagt – getan. Der Stadtrat besucht das angesagte Szenerestaurant exakt ein Jahr nach der Vorstellung des interaktiven Bahnhofsviertel-Guide.  Die Idee für dieses vom Wirtschaftsdezernat geförderten Projektes ist, die interessanten Seiten des Bahnhofviertels sichtbarer zu machen. „ Es funktioniert wunderbar einfach www.frankfurter-bahnhofsviertel.de“ in den Browser eingeben und die vielschichtige, rund um die Uhr pulsierende Welt des kleinsten Frankfurter Stadtteils breitet sich vor uns aus“ schwärmt Frank. „Der Gewerbeverein verfügt damit über ein einzigartiges Instrument, um den sehr spannenden Wirtschaftsstandort Bahnhofsviertel zu stärken“ Es funktioniert, das bestätigt auch die Tatsache, dass die diesjährige Führung der Bahnhofsviertelnacht auf der für den Guide entwickelten Technik fußt.

Im „Place to be“ in der Münchener Straße 18 / Ecke Weserstraße traf der Wirtschaftsdezernent neben James und David Ardinast auf weitere Aktivisten aus dem Quartier Bahnhofsviertel:

Der Journalist und Szenekenner Ulli Mattner, der bereits sein 2. Buch über das Frankfurter Bahnhofsviertel herausgegeben hat und mit seinen Stadtteilführungen durch viele Fernsehauftritte zur lokalen Berühmtheit avanciert. Philipp Erlach, Geschäftsführer der Agentur „Vier für Texas“ und Mitinitiator des Bahnhofviertel-Guides, der am 5. August vergangenen Jahres mit dem einzigartigen Stadtteilführer einen Platz auf Seite 1 des Lokalteils der Bildzeitung für die besten Frankfurt-Apps für sich verbuchen konnte. Detlev Schäferjohann, Gründer und Eigentümer des Reiseunternehmens „eDomizil GmbH“, mit dem er im 2. Jahr hintereinander mit dem „Technology Fast 50 Award“ ausgezeichnet wurde. Der Wettbewerb prämiert die 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen der Technologiebranche für ihre unternehmerischen Leistungen. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in der Taunusstraße, die online Ferienwohnungen, Kreuzfahrten und Erlebnisreisen vermittelt, ist sehr an einer verbesserten Aufenthaltsqualität für ihren Standort interessiert und stellt dem Bahnhofsviertelprojekt „Ossip“ für Arbeitsgespräche dort Räumlichkeiten zur Verfügung.

„Wir sind sehr stolz auf unsere engagierten Mitstreiter für den Standort Bahnhofsviertel. Die positive Wahrnehmung dieses Quartiers liegt mir als Wirtschaftsdezernent sehr am Herzen, den sowohl die Stadt wie auch die Unternehmen am Standort haben ein großes und berechtigtes Interesse am Erscheinungsbild unserer Stadt“ bekräftigt Markus Frank und begrüßt weitere Aktivitäten zur positiven Entwicklung des buntesten Stadtteils von Frankfurt.  James und David Ardinast tragen mit ihrer trendigen Gastronomie erheblich zur urbanen Belebung des Viertels bei. Vielleicht noch in diesem Jahr wollen sie eine weitere Nische im Gastronomiesegment besetzen. Bei dem anregenden Treffen wurden bereits neue Pläne geschmiedet, z.B. wie es – möglichst gemeinsam mit den Hauseigentürmern – gelingen könnte, gezielt Einzelhändler und Nahversorger für den Standort zu gewinnen. Einigkeit bestand sehr schnell darüber, dass der Gewerbeverein Treffpunkt Bahnhofsviertel sich über weitere Mitglieder freut und weiter Verbündete für seine Interessen suchen wird. „Das wollen wir nach Kräften unterstützen“ so der Stadtrat, „denn die Stadtteile prägen das Gesicht unserer Stadt und haben eine hohe Bedeutung für unsere Lebensqualität“.

 

copyright Stadt Frankfurt
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