(pia, 01.09.2008) – Als eine für den Finanzplatz Frankfurt ausgesprochen positive Entscheidung, die auch den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärkt, hat die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth die Übernahme der Dresdner Bank AG durch die Commerzbank AG bezeichnet.

In Deutschland entstehe mit Sitz am Finanzstandort Frankfurt ein weiteres führendes Finanzinstitut, das stark genug sei, sich gegen Übernahmen ausländischer Investoren zu wehren. Mit dieser Stärke könne sich die fusionierte Bank auch im Inland weitere Marktanteile erschließen und bereits mittelfristig zu einer ersten Adresse für den deutschen Mittelstand werden. “Dies sei umso wichtiger, als damit vor allem die deutsche Wirtschaft mehr noch als bisher in die Lage versetzt werde, mit Hilfe des dafür notwendigen Kapitals zu expandieren und ihre Stellung im globalen Wettbewerb zu behaupten und auszubauen”, so die Oberbürgermeisterin weiter. Vor diesem Hintergrund müssten die fusionsbedingten Maßnahmen, mit denen die Bank ihre Kosten senken wolle und müsse, um wettbewerbsfähig zu sein, verstanden werden. Letztlich können nur so Arbeitsplätze erhalten und nach dem Gewinn neuer Marktanteile ausgebaut werden, sagte die Oberbürgermeisterin. Dies sei nun die Pflichtaufgabe der Verantwortlichen in den Führungsgremien der neuen Bank neben ihrer Verantwortung für die Sozialverträglichkeit des Umstrukturierungsprozesses: “Ich gehe davon aus, dass sich diese Erwartungen, die nicht nur von mir in diese Fusion gesetzt werden, erfüllen und damit der Finanzplatz Frankfurt am Main weiter nachhaltig gestärkt werden wird.”


Drucken