03 Feb 2011
Februar 3, 2011

Weltwirtschaftsforum

(pia, 28.01.2011) – Oberbürgermeisterin Petra Roth hat am Donnerstagabend, 27. Januar, beim Davos Forum für Frankfurt am Main als Zentrum der Metropolregion Rhein-Main geworben. An diesem Standort liefen zentrale Stränge der Kommunikation in Europa zusammen, sagte Roth bei dem Empfang „Frankfurt meets Davos“. Über den bedeutenden Finanzplatz hinaus habe sich die Stadt wie die gesamte Region in den vergangenen Jahren zu einer Wissensregion mit zahlreichen Universitäten und internationalen Schulen entwickelt und sei damit ausgesprochen gut auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet. Frankfurter Politik bemühe sich vor allem darum, in diesem Sinne eine gute Infrastruktur zu schaffen und Zugänge zum Wissen zu erleichtern.

Das Weltwirtschaftsforum in der Schweiz geht in diesem Jahr der Frage nach, mit welchen Normen sich die Welt auf „neue Realitäten“ einstellen muss. Damit verbinde sie das Nachdenken darüber, wie sich ökonomischer Fortschritt und politische Stabilität schaffen lasse, betonte die Oberbürgermeisterin in ihrer Ansprache vor 300 Gästen. Um sich selbst diese „neue Realitäten“ zu erschließen, biete das Internet weit verzweigte Wege der Vermittlung von Wissen. Ein wesentlicher Knotenpunkt dieser Wege sei Frankfurt am Main. Gleichzeitig hätten wichtige Institutionen der europäischen Finanzwirtschaft, die für die Perspektiven der Finanzbranche bedeutend seien, in der Stadt ihren Standort.

In diesem Zusammenhang gehöre es zu den originären Interessen der Stadt als Finanzzentrum, dass sich die Finanzwelt und die gesamte globale Ökonomie stabil weiter entwickelten, hob das Stadtoberhaupt hervor. Die von Frankfurt aus gesteuerte Währungspolitik in Europa werde dafür eine gewichtige Rolle spielen. Unter diesen Voraussetzungen sehe sie der weiteren Entwicklung Frankfurts wie der gesamten Metropolregion, als deren Motor sich ihre Stadt versteht, ausgesprochen optimistisch entgegen.


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