Erneute Steigerung nach Rekordjahr

Frankfurt am Main, 15. September 2014; Oberbürgermeister Peter Feldmann, Wirtschaftsdezernent Markus Frank und die Geschäftsführerin Anja Obermann stellten heute im Römer gemeinsam den Jahresbericht 2013 der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH vor. Sie erläuterten die positiven Ergebnisse des letzten Jahres, die pro-aktiven und begleitenden Tätigkeiten der Wirtschaftsförderung für Unternehmen, Einzelhändler, Start-ups, Verbände und den Magistrat. Die Wirtschaftsförderung bearbeitete im vergangenen Jahr 2.252 Anfragen von Unternehmen, 543 Stellungnahmen für verschiedene Dezernate und Ämter der Stadtverwaltung und unterstützte 29 Firmenansiedlungen aus drei Kontinenten.

„Die Internationalität und Vielfalt unserer Stadt ist für Menschen und Unternehmen bereichernd. Standortqualitäten auf relativ kleinem Raum, kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur, starke Wirtschaftszweige, die weltoffene Atmosphäre und auch die Freizeitangebote machen Frankfurt attraktiv“, so Oberbürgermeister Peter Feldmann. Er betonte außerdem die Bedeutung der Metropolregion für die Entwicklung der großstädtischen Wirtschaft. „Gerade weil Frankfurts Stadtgrenzen derart eng gezogen sind, sind wir auf die Zusammenarbeit mit der Region angewiesen. Unternehmen, die sich in Frankfurt am Main ansiedeln möchten, brauchen Wohnraum und Angebote für ihre Fachkräfte, wenn sie im Stadtgebiet nicht vorgehalten werden können. Hier bauen wir auf unsere Partner im Umland.“

Die Unterstützung von Unternehmen, ob Bestandspflege, Begleitung von Ansiedlungen oder Existenzgründungen, gehört zu den Kernaufgaben der Wirtschaftsförderung. Sie agierte auch 2013 als zuverlässiger Partner für das Gewerbe, beispielsweise für ein Großhandelsunternehmen im Gewerbegebiet „Am Martinszehnten“, begleitete Einzelhändler bei Gesprächen mit Ämtern oder unterstützte Unternehmen bei der Suche nach neuen Flächen und Räumen. Bei der Ansiedlung in Frankfurt unterstützte die Wirtschaftsförderung im vergangenen Geschäftsjahr deutsche und ausländische Firmen. Darunter sind eine private Universität, Fahrzeughersteller, ein Bio-Supermarkt und Finanz- und Beratungsunternehmen.
Wirtschaftsdezernent Markus Frank lobte die Leistungen mit den Worten „Firmen in der Mainmetropole und diejenigen, die sich für einen Umzug nach Frankfurt interessieren, finden hier kompetente und aufmerksame Ansprechpartner. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten problemorientiert und achten auf mittel- und langfristige Lösungen. Damit kümmern sie sich um die Pflege unseres Wirtschaftsstandortes. Der Masterplan Industrie, der zurzeit unter der Federführung der Wirtschaftsförderung zur nachhaltigen Stärkung des Standortes entwickelt wird, ist nur ein weiteres Beispiel dafür, greifbare und erfolgreiche Prozesse voranzubringen.“

Kommunikation und Netzwerkpflege mit der internationalen und lokalen Wirtschaft, ein weiterer Kernbereich der Wirtschaftsförderung, realisierte die Gesellschaft durch die Organisation und Unterstützung von zahlreichen Veranstaltungen in mehreren Branchen. Die neue Geschäftsführerin Anja Obermann betonte: „Wirtschaftsförderung ist eine klassische Querschnittsaufgabe. Nur durch die hervorragende Zusammenarbeit mit anderen Ämtern, Dezernaten, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, den Kammern und den Landesbehörden können wir erfolgreich den Wirtschaftsstandort gestalten. Der Jahresbericht 2013 verdeutlicht unseren Service in Zahlen.“

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Jahresbericht 2013.


Drucken