Bei einem Gespräch mit den Konsulaten stellt Wirtschaftsdezernent Markus Frank neue Angebote vor

Frankfurt am Main meldet jedes Jahr ein Plus: es gibt immer mehr Arbeitsplätze, mehr Einwohner und mehr Menschen aus dem Ausland, die in der Stadt leben und arbeiten. Diese Erfolgsgeschichte sei auch eine Herausforderung, gab Wirtschaftsdezernent Markus Frank beim Gespräch mit Vertretern des konsularischen Corps in der Ausländerbehörde am 26. August 2019 offen zu. Daher setze die Ausländerbehörde alles daran, ihren Service den neuen Anforderungen anzupassen. „Wir sind stolz darauf, was schon alles erreicht wurde, um den Kunden besser und schneller helfen zu können“, sagte Stadtrat Frank zu den Gästen aus 13 verschiedenen Ländern, die seiner Einladung zu dem Gespräch gefolgt waren.

Norbert Euler, Leiter der Ausländerbehörde, stellte die neuen Angebote vor: so wurde u.a. eine Telefonhotline eingerichtet. Bei einem auslaufenden Aufenthaltstitel bekommen die Kunden automatisch eine Termineinladung. Ein eigens eingerichteter Relocationbereich sorgt als spezieller Service für die schnelle Abwicklung der Anforderungen für ausländische Fachkräfte, die von Unternehmen nach Frankfurt am Main vorübergehend oder auf Dauer eingestellt werden. Außerdem gibt es klar definierte Ansprechpartner für bestimmte Kundengruppen wie Konsulate, Finanzinstitute, denen insbesondere der bevorstehende Brexit Arbeit macht, sowie die städtische Wirtschaftsförderung oder die Frankfurt Rhein Main GmbH, die Unternehmen aus dem Ausland helfen, hier ihr Geschäft aufzubauen.

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Oliver Schwebel, weiß, wie wichtig ein guter Kontakt zur Ausländerbehörde ist: „Unser Team der Internationalen Business Communities unterstützt ausländische Unternehmen bei der Beantragung der Aufenthaltstitel und weiß dank hervorragender Kontakte zu den Netzwerken, welche Themen gerade wichtig sind. Es ist sehr wertvoll für uns, die Fragen direkt mit dem Team von Herrn Euler besprechen zu können.“

Die Teilnehmer des Gesprächs, zu denen auch die Kommunale Ausländervertretung (KAV) gehörte, waren hoch zufrieden mit den angebotenen Informationen. Kerry Reddington, stellvertretender Vorsitzender der KAV, zog ein überzeugendes Fazit: „Es ist wichtig, dass alle erfahren, was für eine hervorragende Arbeit die Ausländerbehörde macht.“

Foto: Wirtschaftsförderung Frankfurt
v.l.n.r.: Oliver Schwebel (Wirtschaftsförderung Frankfurt), Kerry Reddington (kommunale Ausländervertetung), Norbert Euler (Ausländerbehörde) , Polly Yu (Wirtschaftsförderung Frankfurt, Wirtschaftsdezernent Markus Frank

Pressekontakt:

Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH

Béatrice Kaufeler | 069 – 212 36226 | bk@frankfurt-business.net

Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH ist Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Standortangelegenheiten und Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung in Frankfurt am Main.

Als 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt sind wir Mittler zwischen Wirtschaft und Politik und tragen Ihre Bedürfnisse in die politischen Gremien. Unser Ziel Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen, verfolgen wir durch aktive Firmenberatung und clusterbezogene Ansiedlungsstrategien. Zudem geben wir Empfehlungen zu wirtschafts-und standortpolitischen Maßnahmen und erarbeiten Vorschläge zur Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft Frankfurts.

Dynamik, Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen erreicht die Stadt dabei durch eine hohe Diversität der ansässigen Unternehmen. Auch wenn vor allem durch die starke Finanzbranche bekannt, verfügt Frankfurt am Main über diverse wichtige Zielbranchen: Kreativwirtschaft, IT-und Telekommunikationsbranche, Biotechnologie und Life Sciences, Logistik und Industrie. Ein schneller und einfacher Marktzugang wird dabei durch ansässige Institutionen und Bildungseinrichtungen garantiert.


Drucken