Wirtschaftsförderung Frankfurt, Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sowie Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main beauftragen gemeinsam eine Bedarfsanalyse unter kleinen und mittleren Handwerks- und Gewerbebetrieben
Wirtschaftsförderung Frankfurt, Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (HWK) sowie Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) haben das CIMA Institut für Regionalwirtschaft mit der Durchführung einer Studie beauftragt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Fragen zu Standortzufriedenheit, Entwicklungsmöglichkeiten und -hemmnissen an den derzeitigen Betriebsstandorten sowie betriebliche Flächenbedarfe und Standortanforderungen.
In den ersten beiden Juliwochen werden Betriebe per Post und per E-Mail zur Teilnahme an der Studie eingeladen. Nach etwa vier Wochen erfolgt im Rahmen einer telefonischen Befragung eine vertiefte Bedarfsermittlung bei stichprobenartig ausgewählten Betrieben. Zielgruppen sind insbesondere Handwerks- sowie stadtteilorientierte Betriebe des Dienstleistungs- und verarbeitenden Gewerbes, die im Stadtgebiet von Frankfurt am Main ansässig sind.
Mit der Bedarfsermittlung soll die Errichtung von Handwerker-/Gewerbehöfen geprüft werden. Diese wurden im Masterplan Industrie als eine mögliche Maßnahme zur spezifischen Bereitstellung von Gewerbeflächen und zur Stärkung des Stadtteilgewerbes vorgeschlagen.
Häufig wird es Betrieben nahezu unmöglich gemacht, ihrer Tätigkeit an gewachsenen Standorten in den Stadtteilen uneingeschränkt nachzukommen oder am Betriebsstandort zu expandieren. Deshalb ist es wichtig, Handwerks- und Gewerbebetrieben eine zusätzliche Perspektive im Stadtteil zu eröffnen und ebendort bedarfsgerechte Gewerbeflächenangebote zu schaffen.
Handwerker-/Gewerbehöfe als Lösungsansatz
Erfahrungen aus anderen Großstädten zeigen, dass die Errichtung von speziellen Handwerker-/Gewerbehöfen einen Lösungsansatz für ebendiese spezifischen Flächenengpässe darstellen kann.
Bei einem Handwerker-/Gewerbehof handelt es sich um ein häufig mehrgeschossiges und durch ein einheitliches Management organisiertes Gebäude, in dem kleine und mittlere Betriebe Flächen längerfristig anmieten können, die auch geräuschintensives Arbeiten zulassen. Zur Ausstattung gehören stets mehrere Lastenaufzüge, die auch schwere Maschinen und Gerätschaften in den oberen Stockwerken ermöglichen. Handwerker-/Gewerbehöfe finden sich regelmäßig in kundennahen, infrastrukturell gut erschlossenen und stadtteilnahen Lagen. Beispiele sind etwa die von der Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft betriebenen Höfe in München.
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Für Fragen oder weitere Informationen steht Ihnen Béatrice Kaufeler, Projektleiterin Unternehmenskommunikation der Wirtschaftsförderung Frankfurt, unter der Telefonnummer 069-212 36226, zur Verfügung.
Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH ist Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Standortangelegenheiten und Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung in Frankfurt am Main. Wir sind ein unabhängiger Lotse und bieten maßgeschneiderte Informationen über die Frankfurter Wirtschaftsstruktur und ihre Schlüsselbranchen. Mit Hilfe der von uns initiierten Branchentreffs und Netzwerke verschaffen wir Ihnen Kontakt zu anderen Unternehmen, Verbänden, Communities und Beratern.
Als 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt sind wir Mittler zwischen Wirtschaft und Politik und tragen Ihre Bedürfnisse in die politischen Gremien. Unser Ziel Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen, verfolgen wir durch aktive Firmenberatung und clusterbezogene Ansiedlungsstrategien. Zudem geben wir Empfehlungen zu wirtschafts-und standortpolitischen Maßnahmen und erarbeiten Vorschläge zur Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft Frankfurts. Dynamik, Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen erreicht die Stadt dabei durch eine hohe Diversität der ansässigen Unternehmen. Auch wenn vor allem durch die starke Finanzbranche bekannt, verfügt Frankfurt am Main über diverse wichtige Zielbranchen: Kreativwirtschaft, IT-und Telekommunikationsbranche, Biotechnologie und Life Sciences, Logistik und Industrie. Ein schneller und einfacher Marktzugang wird dabei durch ansässige Institutionen und Bildungseinrichtungen garantiert.
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