• Individuelle Krisenintervention für Kleinunternehmer
  • Zugang zu relevanten Quellen und Antragsprozessen aktueller Förderprogramme
  • Branchenspezifische Strategieentwicklung von zukunftsfähigen Geschäftsmodellen

Kompass, Tochtergesellschaft der Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main GmbH, geht mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog an den Start, um Kleinunternehmer, Selbständige und Freiberufler als Navigationsberater in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen. Unter dem Motto #gemeinsamdeins bietet Kompass je nach Bedarf individuelle Beratungen, Analysen und Webinare, Transparenz und Zugang zu abrufbaren staatlichen Hilfsmitteln in der Corona-Krise sowie die gemeinsame Entwicklung eines modifizierten, zukunftsfähigen Geschäftsmodells. Das Programm ist über 18 Monate angelegt und bietet so die Möglichkeit, die Betroffenen in den nächsten Monaten zu begleiten.

„Viele Kleinunternehmer, Selbständige und Freiberufler stehen in diesen Tagen vor großen Herausforderungen. Wir freuen uns, dass Kompass Frankfurt mit der Unterstützung von JPMorgan Chase Foundation die betroffenen Unternehmer begleiten wird, um das jeweilige Geschäftsmodell gemeinsam wieder auf Erfolgskurs zu bringen“, so Stadtrat Markus Frank.

„Unser besonderes Augenmerk gilt kleinen Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet“, erklärt Geschäftsführerin Ellen Bommersheim den Ansatz, „insbesondere aus den stark betroffenen Sektoren – wie etwa Einzelhandel, Dienstleistung, Gastgewerbe sowie im Kreativ- und Event-Bereich. Hier ist der Bedarf am größten.“

Konkret prüft Kompass gemeinsam mit den betroffenen Kleinunternehmern, Selbständigen und Freiberuflern die aktuellen Herausforderungen und entwickelt individuelle Krisen-Konzepte. Über Webinare und persönliche Beratungen informiert das Zentrum für Existenzgründungen über die verfügbaren Hilfsprogramme und die Prozesse zur Beantragung der Fördermittel insbesondere Liquiditätshilfen. Darüber hinaus bietet Kompass Zugang zu hilfreichen Kontakten über das bestehende Netzwerk und schafft Sichtbarkeit für Kleinunternehmer, Selbständige und Freiberufler über die Social-Media-Kanäle des Gründungszentrums. Wichtige Partner in diesem Kontext sind vor allem die Stadt Frankfurt, die FRAP Agentur und die Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Oliver Schwebel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, freut sich über die neuen Aufgaben der Kompass gGmbH: „Die Kompass gGmbH ist seit nunmehr 20 Jahren ein wichtiger Baustein in der Beratung für Gründer und Klein- und Mittelständische Betriebe in Frankfurt am Main und bringt für die Beratung in der Corona-Krise die notwendige Erfahrung und das Know-how mit.“

Unterstützt wird das umfangreiche Soforthilfe-Programm mit einem finanziellen Zuschuss seitens der JP Morgan Chase Foundation, die die Unterstützung kleiner Unternehmen fest in ihrem Stiftungszweck verankert hat. „Kleine Unternehmen sind das Rückgrat unserer Communities, und J.P. Morgan hat sich verpflichtet, sie in dieser außergewöhnlichen Zeit zu unterstützen“, sagte Dorothee Blessing, Leiterin der J.P. Morgan AG und Co-Leiterin des Investment Banking EMEA. „Die Pandemie hat gezeigt, dass unsere Gesellschaft verwundbar ist, aber auch ihre unterstützende, engagierte und reaktionsschnelle Seite. Wir sind stolz darauf, mit Kompass zusammenzuarbeiten, um schutzbedürftigen Kleinunternehmen, einschließlich solcher in Minderheitenbesitz, lokale Hilfe zu leisten. Wir sind bestrebt, weitere Investitionen zu tätigen, um den am stärksten gefährdeten Gemeinden und Menschen zu helfen, sich auch in Zukunft von der COVID-19-Krise zu erholen.“ JP Morgan hat insgesamt 8,5 Millionen US-Dollar zugesagt, um schutzbedürftigen Kleinunternehmen Liquiditäts- und Unterstützungsprogramme in Europa und den USA zur Verfügung zu stellen. Deutschland ist eines der sechs Länder, die von diesem Hilfsprogramm im Rahmen des globalen philanthropischen Engagements von insgesamt 50 Millionen US-Dollar des Unternehmens profitieren. Die Mittel dienen zur Bewältigung der unmittelbaren und langfristigen Herausforderungen, die sich aus der globalen COVID-19-Pandemie ergeben. Weitere Gebiete, die finanziell unterstützt werden, sind Frankreich, das Vereinigte Königreich, Spanien, Italien sowie die folgenden US-amerikanischen Städte: die Metropolregion New York City, Chicago, Los Angeles, die Bay Area und Seattle.

Kontakt: 
Kompass gemeinnützige GmbH
Geschäftsführerin Ellen Bommersheim
Hanauer Landstraße 521 60386 Frankfurt am Main
Telefon: 069 21978-144
E-Mail: ellen.bommersheim@kompassfrankfurt.de
www.kompassfrankfurt.de
Pressekontakt:
Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH
Projektleiterin Unternehmenskommunikation
Béatrice Kaufeler
Tel.: 069 – 212 36226
E-Mail: beatrice.kaufeler@frankfurt-business.net


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