Handwerk


Im Frankfurter Stadtgebiet gibt es etwa 7.800 insbesondere kleine und mittelständische Handwerksbetriebe. Zur Förderung des Handwerks arbeitet die Wirtschaftsförderung Frankfurt eng mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und den Handwerksinnungen zusammen. Unsere Gewerbeberater betreuen Handwerksunternehmen vor Ort und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Sicherung und Förderung des Handwerksstandortes Frankfurt am Main hat für den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einen hohen Stellenwert. Deshalb haben der Magistrat und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main im Jahr 2012 das „Entwicklungsprogramm Frankfurter Handwerk“ vereinbart. Das Entwicklungsprogramm unterstreicht strategisch wichtige Bereiche der Zusammenarbeit des Magistrats der Stadt und des Handwerks.

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Entwicklungsprogramm Frankfurter Handwerk

Das Handwerk ist die traditionelle Basis der Frankfurter Wirtschaft. In vergangenen wirtschaftlichen Krisenzeiten hat das Handwerk bewiesen, dass es für eine Stabilisierung im Wirtschaftssystem sorgt. Vor allem die Ausrichtung des unternehmerischen Handelns an Werten wie Qualität von Arbeit und Ausbildung, Nachhaltigkeit, sozialer Verantwortung sowie Ehrlichkeit führt dazu, dass das Handwerk eine verlässliche Stütze im wirtschaftlichen Gefüge der Stadt Frankfurt am Main darstellt.

Im Gebiet der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sind in mehr als 31.000 Betrieben insgesamt über 140.000 Menschen beschäftigt. Alleine in der Stadt Frankfurt am Main werden in mehr als 7.800 Betrieben rund 2.300 Lehrlinge ausgebildet und als Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen fit gemacht. Das Handwerk – „die Wirtschaftsmacht von nebenan“ – ist damit in nahezu allen Lebensbereichen präsent und für die Weiterentwicklung Frankfurts als bedeutender Partner unverzichtbar.

Die Sicherung und Förderung des Handwerksstandortes Frankfurt am Main hat für den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einen hohen Stellenwert. Deshalb vereinbart der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main das

Entwicklungsprogramm Frankfurter Handwerk

Das Entwicklungsprogramm unterstreicht strategisch wichtige Bereiche der Zusammenarbeit des Magistrats der Stadt und des Handwerks. Es benennt Zielvorgaben für das gemeinsame Handeln am Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main. In der langfristigen Perspektive stärkt die strategische Zusammenarbeit das Handwerk und sichert zukunftsgerichtete Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Unternehmertum.

Das Entwicklungsprogramm umfasst folgende Bereiche:

  1. Stadt und Handwerk im Dialog
  2. Förderung von Gründungen sowie Stärkung des Unternehmensbestandes
  3. Flächensicherung und -vorsorge
  4. Fachkräftesicherung und Qualifizierung
  5. Öffentliche Vergabe
  6. Nachhaltigkeit und Umwelt
  7. Familienfreundliche Stadt – familienfreundliches Handwerk

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main vereinbaren, über den Fortschritt in den einzelnen Handlungsfeldern im jährlichen Handwerksgespräch (Obermeistertagung) gegenseitig zu berichten.

Frankfurter Handwerksstiftung

Die Frankfurter Handwerksstiftung wurde 1919 gegründet. Bis heute hat sie sich der Förderung des Frankfurter Handwerks verschrieben. Die Geschäftsführung der Stiftung obliegt der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH. Vorsitzender der Stiftung ist der jeweilige Dezernent für Wirtschaft der Stadt Frankfurt am Main. Außerdem gehören dem Vorstand der Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Frankfurt sowie von Seiten des Handwerks der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, zwei Frankfurter Handwerksmeister und zwei Handwerksgesellen an.

Mitglieder des Vorstands:

  • Stadtrat Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr
  • Stephan Siegler, Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Frankfurt am Main
  • Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main
  • Gerda Pescht, Obermeisterin der Friseur & Kosmetik-Innung Frankfurt
  • Marcel Schmitt, Obermeister der Innung für elektro- und informationstechnische Handwerke Frankfurt
  • Uwe Herold, Handwerksgeselle
  • Manfred Willstumpf, Handwerksgeselle

Stiftungszweck (Auszug aus § 1 der Satzung für die Frankfurter Handwerksstiftung):

  • die Unterstützung von Einrichtungen, die geeignet sind, die Berufsausbildung des Frankfurter Handwerks zu vervollkommnen und den jeweiligen, durch die Zeitverhältnisse bedingten Anforderungen im Interesse der Allgemeinheit anzupassen.
  • die Förderung des Handwerkernachwuchses, insbesondere durch den Ankauf von Handwerksarbeiten, durch die Auszeichnung guter Meister- und Gesellenstücke und durch die Stipendiengewährung.
  • die Gewährung von laufenden oder einmaligen Unterstützungen an bedürftige, insbesondere ältere Frankfurter Handwerksmeister und Handwerksgesellen, in besonderen Notfällen auch an die Witwen von Handwerkern.

Weitere Informationen über die Stiftung

Nicole Kowalski
Projektmanagerin Kompetenzzentrum Gewerbeberatung & Stadtteilmanagement
Telefon +49 69 212-40980
Telefax +49 69 21298-27
nicole.kowalski@frankfurt-business.net


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